Reise der Senioren des PSV-Dietikon ins Puschlav
vom
11. – 13. September 2008
(Die Bilder hat Peter Brücker geschossen)
1. Tag
Pünktlich um 06.45 Uhr versammelten sich die Teilnehmer beim Bahnhof Dietikon und nahmen dann im etwas engen Kleinbus ihren Sitzplatz ein.
Hans-Ueli, unser Chauffeur führte uns sicher via Waldegg auf die Autobahn in Richtung Bündnerland. Um halb Zehn Uhr gab es einen kurzen Kaffeehalt in Savognin.
Weiter ging die Fahrt bei schönem Wetter über den Julier, hinunter ins Engadin nach Pontresina. Die anschliessende Fahrt mit der Berninabahn im Panoramawagen erfolgte um 12.00 Uhr. So hatten wir noch genügend Zeit im Restaurant Bahnhof den Apero einzunehmen. Diese Zugsreise bis Alp Grüm (1. Station nach dem Hospiz) mit Blick auf das Bernina-Massiv war für alle ein schönes Erlebnis. Auf der Alp konnten wir wie geplant unser Mittagessen aus dem Rücksack einnehmen.

Um 14.15 Uhr holte uns ein Führer der Rätia-Energie ab und nach einer kurzen Wanderung trafen wir beim Öko-Kraftwerk Palü ein. Während der Besichtigung des Kraftwerkes wurde uns alles ausführlich erklärt.

Zum Abschluss gab es noch die Fahrt mit der Stollenbahn hinunter in die Ebene von Cavaglia.

Hier ging es nach einem kurzen “Bierhalt” weiter mit der Besichtigung, der Gletschermühlen von Cavaglia. Herr Lardi, unser Begleiter, informierte uns über die Entstehung solcher Mühlen. Nach dieser interessanten, ca. 1 stündigen Führung bestiegen wir wieder den Zug nach Poschiavo. Zu Fuss erreichten wir unser Hotel, Albergo “Croce Bianca”. Nach dem feinen Nachtessen mit einem Glas Wein gingen wir ins Bett.
2. Tag
Wie bei uns Pontonieren üblich, waren wieder alle um 07.45 Uhr vollzählig beim Frühstück. Die Wirtin vom “Croce Bianca” (ehem. Lehrerin) führte uns anschliessend durch das schöne Städtchen Poschiavo und erzählte so alles Wissenswerte über die Geschichte und das heutige Leben hier südlich des Berninas.
Um 09.45 Uhr fuhren wir über die Grenze Richtung Veltlin/Italien zur Weinkellerei Triacca. Nach der Besichtigung der neueren Anlagen in Villa di Tirano ging es nach Brianzone zum Weingut “La Gatta”, einem ehemaligen Benediktinerkloster. Hier werden die auserlesenen Weine in Barrique-Fässern gelagert.

Nach einem kurzen Rundgang im Rebberg und den alten Klosterkellern servierte man uns zum Apero einen “Federweissen”. Die anschliessende Degustation von verschiedenen roten Veltlinerweinen genossen wir zusammen mit einem ausgiebigen Essen (Pizzoccheri, Fleisch- und am Schluss einem Käseteller).
Der Grappe als Verteiler durfte natürlich nicht fehlen.
Das Wetter hatte sich verschlechtert und somit nahmen wir die Rückfahrt nach Poschiavo unter die Räder.(Geplant wäre eine kurze Rundfahrt durchs Veltlin gewesen.)
In Poschiavo angekommen ging es nicht lange, und fast alle trafen sich in der Stadt zu “einem” Bier in der Gartenwirtschaft des Hotel “Albrici”.
Nach dem Nachtessen in unserem Hotel ging es dann bald wieder zur verdienten Nachtruhe.
3. Tag
Auch heute sind wieder alle zeitig beim Frühstück.
Das Wetter wurde noch eine Spur schlechter und so entschieden wir uns für die Heimreise über den Bernina. Das Wetter im Engadin war nicht besser. Deshalb fuhren wir Richtung Zernez und Susch. Der Flüela schien auch verhangen zu sein. So entschieden wir uns das Auto zu verladen um durch den Vereinatunnel ins Prättigau zu gelangen. Nach einem kurzen Kaffeehalt in Küblis gings weiter dem Walensee entlang Richtung Zürich und Dietikon.
Für Alle war es eine schöne, interessante und erlebnisreiche Reise in den Süden der Schweiz. Einige der Teilnehmer kannten diese Gegend überhaupt nicht.
Diese Reise kann man nur weiter empfehlen.
Hiermit bedanken wir uns im Namen aller Reiseteilnehmer nochmals bei unserem Organisator und Reiseberichterstatter Fritz Fischer.