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Jungpontonierlager  

 

Wie bereits erwähnt findet seit 54 Jahren in den Sommerferien in Einigen am Thunersee das Jungpontonierlager statt.

Im Jahr 2006 war ich mit dabei, das warein besonderes Jahr,weil das 50. Lagerstattgefunden hatte.

Hiermit möchte ich über dieses spezielle Lagererlebnis berichten 

 

Jungpontonierlager

Das Lager fand vom 20. - 29. Juli 2006 statt.

Am Freitag den 20. Juli traf sich unsere Sektion am Bahnhof Dietikon, von dort sind wir zu acht mit dem Zug nach Thun gefahren.  In Thun angekommen trafen wir weitere Teilnehmer des Lagers aus der ganzen Schweiz. Auf einer grossen Wiese am Thunersee war der Besammlungsplatz. Dort wurden wir in die Gruppen aufgeteilt. Ich kam in ein Mädchenzelt im Kurs A.    

 

 

 

Einigen

  In dieser Gruppe fuhren wir auf dem Seeweg, mit den Motorbooten, nach Einigen in unsere Lagerräumlichkeiten. Dort angekommen wurden wir zu unserem Platz gebracht und wir machten uns sofort an die Arbeit, unser Zuhause für die nächste Woche zu bauen. Aus Zeltblachen und Holzstämmen kann man viele schöne Behausungen bilden.

 

 Der nächste Tag begann früh am Morgen. Nach einem ausgiebigen Frühstück besammelten wir uns bei den Booten und fuhren nach Thun in die Seebadeanstalt. Dort absolvierten wir unsere Schwimmkurse. Danach gingen wir wieder zurück ins Lager und bastelten fleissig an unserem Zuhause. Nach einem langen aber spannenden Tag wurde es Zeit für die Nachtruhe, denn am nächsten Tag mussten alle fit sein. Der Besuchstag stand vor der Tür.

Sonntag heisst Besuchstag im Jungpontonierlager, das heisst die Eltern Verwandtschaft und Bekanntschaft besuchten uns und bestaunten unsere Zelte. Auf unserem Programm stand der Gruppenwettkampf mit Kurs B.

Nach dem Nachtessen gab es noch eine Filmvorführung. Wir schauten den Film Madagaskar. Nach diesem lustigen und spannenden Film schliefen wir alle schnell ein und freuten uns auf den nächsten Tag.

Der Montag verlief ähnlich wie der Samstag, wir genossen die Zeit in den Zelten und im Schwimmbad und freuten uns auf den Dienstag.

Dienstag war ein grosser Tag. Jeder Teilnehmer wusste heute geht’s auf die Aare. Von Thun nach Bern mit dem Schlauchboot, ein riesen Spass. In Bern konnten wir noch shoppen und dann ging es mit dem Lastwagen wieder zurück ins Lager, wo wir uns auf das feine Essen freuten. Danach gingen wir schon bald in unsere Zelte und es herrschte Nachtruhe.              

 

Schlauchboot

 

Mittwoch und Donnerstag standen schon wieder im Zeichen des Aufbruchs, die Tische, Bänke und Kleiderschränke wurden schon langsam abgebrochen. So dass am Donnerstagabend, nur noch ein Unterschlupf zum schlafen zu finden war. Damit wir am Freitag früh aufstehen und das restliche Material abbrechen und wieder zurückgeben konnten. Um ca. 11 Uhr war der Lagerplatz wieder sauber aufgeräumt und die Teilnehmer verabschiedeten sich von einander. Mit einem weinenden, weil man die Kollegen die man gefunden hat erst wieder an einem Wettfahren sieht, aber auch mit einem lachenden Auge, weil man sich wieder auf die Zivilisation und auf die Familie freut.

Mir hatte diese Zeit richtig viel Spass gemacht.

 

Fernfahrt nach Venedig

 

Das Jahr 2009 war für unseren Verein ein spezielles Jahr. Die Fernfahrt nach Venedig stand auf dem Programm. Leider durfte ich nicht mit, nicht weil ich die einzige weibliche Person gewesen wäre. Nein sondern wegen dem Gesetz, weil noch nicht 18 Jahre alt war.  Trotzdem möchte ich in meiner VA ein paar Ausschnitte von dieser Reise beschreiben.                                                                          

Venedig

 

 

Am Freitag 29.5.2009 startete die Tour von Dietikon nach Vigevano. Beim passieren des Zolls gab es keine Probleme.

So konnten sie die Schlauchboote beim Ponte Ticino in Turbigo einwassern.

Am Samstag, den 30.5.2009 führte die Reise von Vigevano über Milano weiter nach Pavia.

Am Sonntag konnten sie mit ihren  Pontonierbooten weiter auf dem Fluss reisen. Für die Fahrt hatten sie als Hilfe einen Aussenbordmotor, so kamen sie pünktlich am Abend in Piacenza an. Bis am Donnerstag 4.6.2009 waren sie auf dem Fluss unterwegs bei mehrheitlich Sonnenschein und ruhigem Wasserverlauf. Bis sie am Donnerstag nach mehr als 500km endlich in Venedig ankamen.

 

Venedig
 

 

Die Reisenden und nachgereisten Familienmitglieder genossen zwei Tage in Venedig und schauten die Sehenswürdigkeiten an und ruderten auf dem "Canale grande". Dies war für alle, ein absolut spektakuläres Erlebnis gewesen. Ohne Zwischenfälle kamen sie am Samstag 6. Juni wieder in Dietikon im Depot an und wurden von den Zurückgebliebenen begrüsst.