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Wettfahren

Jährlich werden etwa vier gesamtschweizerische Wettfahren durchgeführt. Daneben kommen noch verschiedene kleine Wettfahren und Spezialwettkämpfe zur Austragung. Der Wettkampfparcours kann mit einem Hindernislauf auf dem Wasser verglichen werden. Es geht darum, verschiedene Übungsteile möglichst schnell und präzise sowie stilistisch einwandfrei zu absolvieren.
Die Wettfahren werden als Einzel- und Sektionswettfahren durchgeführt. Das Einzelwettfahren erfolgt paarweise, während beim Sektionsfahren vier Mann, also zwei Fahrtrupps im Schiff sind, die sich gegenseitig ablösen. Dabei wird die Sektion vom Fahrchef geleitet.  

 

SektionsuebungPfeiler umfahren
DurchfahrtEinzelfahren
 
 Beim Einzelwettfahren wird das Boot von zwei Pontonierfahrer manövriert. Die wesentlichen Übungsteile bei einem Einzelwettfahren sind:

- Stachelfahrt
- Abfahrt unterhalb einer "Stange" oder eines "markierten Felsens"
- Durchfahrt zwischen markierten Brückenpfeilern
- Landung auf ein bestimmtes Ziel
- Landung auf höchstes Ziel (möglichst hoch am Gegenufer landen)

Beim Sektionswettfahren kommen noch eine gemeinsame Stachelfahrt und ein Übersetzen in Linie dazu. Bei diesen Abschnitten wird auch die Zusammenarbeit der ganzen Sektion beurteil. Eine Gruppe besteht aus mindestens drei, höchstens aber sechs Schiffen.

Die einzelnen Übungen richten sich nach den Ufer- und Flussverhältnissen am Wettkampfort. Auch die Reihenfolge der einzelnen Übungsteile kann beliebig festgelegt werden. Für die Beurteilung eines Wettfahrens wird eine Maximalpunktzahl festgelegt. Fehler oder das Nichterreichen der Idealzeit werden in Abzug gebracht.

 

Auszeichnungen erhalten diejenigen Fahrerpaare, denen es gelingt, sich im vordersten Ranglistenviertel zu klassieren. Dazu ist regelmässiges, hartes Training erforderlic

 

 

Viele weitere Aktivitäten sind in den letzten Jahren dazugekommen. Es wird immer wieder versucht, den Pontoniersport noch attraktiver zu machen. So werden heute an Eidgenössischen Wettfahren folgende Spezialwettkämpfe zusätzlich ausgetragen:

 

Schwimmen

200m Freistil. Austragungsort je nach den vorhandenen Möglichkeiten (Hallenbad, Freibad oder im Fluss)

 

 

Einzelschnüren

Beim Einzelschnüren hat der Wettkämpfer einen klar abgesteckten Parcour zu absolvieren, auf welchem er neun genau vorgeschriebene Knoten zu binden hat. Der kleinste Fehler führt zu Abzügen und schlussendlich ist die benötigte Zeit entscheidend. 
Zum Einzelschnüren gehört auch noch ein Spanntauwurf, wo es darum geht, ein Spanntau (Seil von 15m Länge) in eine vorgegebene Bahn möglichst gestreckt auszuwerfen.

 

 

Gruppenschnüren

Eine weitere Spezial-Disziplin ist der Gruppenschnürwettkampf. Hier ist es wieder ein Team von 3 Wettkämpfern, welche mit bereitliegendem Rundholz, Balken, Brettern und Schnürleinen ein vorgeschriebenes Objekt massgenau und mit den richtigen Knoten am richtigen Ort erstellen. Nachdem es die Kampfrichter mit kritischem Blick

 

Gruppenschnüren
 

 

überprüft und beurteilt haben. Gilt es dieses Objekt wieder abzubauen und das Material wieder so zu lagern wie es zu Beginn des Wettkampfes angetroffen worden war. Die Auf- und Abbauzeiten sind Rangentscheidend, weshalb bei diesem Wettkampf der vorangegangene Trainingsfleiss entscheidend ist.

 

Seilwerfen