Home Über uns Geschichte

Geschichte

 

 

Die strammen Jungpontoniere von 1943

  

Die Sektion Dietikon wurde am 31. Dezember 1909 von einigen Männern, die vorher dem PFV Zürich angehört hatten, ins Leben gerufen. Trotz eines schweren Unglücksfalles, der sich einige Monate nach der Gründung ereignete, liessen sich die Mitglieder den Mut nicht nehmen. Sie überwanden alle Unannehmlichkeiten und blickten mutvoll in die Zukunft. In den Anfangsjahren fehlte es verständlicherweise an gutem Nachwuchs. Erst später erfreuten sich jüngere Burschen an dieser Art Wassersport und traten dem Verein bei.

 

In der Folge erstarkte Dietikon zu einer beachtlichen Sektion. Das Trainingsgebiet befand sich damals in der Nähe des "Dorfes", wo die Wasserverhältnisse sowie das Gelände ideal waren. Deshalb erbaute man dort auch ein Depot.

 

Als in den Jahren 1926 bis 1932 in Wettingen und Dietikon neue Wasserkraftwerke erstellt wurden und das Fahrgelände praktisch unbrauchbar machten, war die Enttäuschung sehr gross. Nur der Zähigkeit und dem Verhandlungsgeschick des damaligen Vorstandes ist es zu verdanken, dass der Verein zusammengehalten und den Erbauern der Werke für das nutzlose Depot eine Entschädigung abgerungen werden konnte. Etwas weit vom "Dorf" entfernt, konnte dann ein neues Fahrgelände gefunden und glücklicherweise auch Land erworben werden. Auf letzterem errichtete man 1936 ein recht anspruchsvolles Depot. Die damaligen Land- und Baukosten wurden durch diverse Frondienstarbeiten der Vereinsmitglieder getragen.

 

Obwohl nicht immer alles rund lief und die jeweiligen Vorstände manchmal Unannehmlichkeiten zu überwinden und auch Differenzen zu schlichten hatten, gedieh der Verein in erfreulichem Rahmen. Man nahm an allen Eidgenössischen Wettkämpfen teil, organisierte Ausflüge, Wasserfeste, Talfahrten sowie Wettfahren, beteiligte sich häufig an solchen und half anderen Dorfvereinen bei der Durchführung von Anlässen.

 

In der Zeit zwischen 1982 - 1984 wurde das Vereinshaus, auf Teilen des alten Grundrisses, neu aufgebaut. Erneut konnte dieses Bauwerk nur Dank den unzähligen Fronarbeitsstunden und dem Einsatzwillen des damaligen Präsidenten Hans Bohnenblust - heute Stadtpräsident der Stadt Dietikon - und seinem Vorstand erbaut werden. Mit einem rauschenden Wasserfest wurde die Einweihung zusammen mit der Bevölkerung des Limmattales gefeiert.

 

Im Jahre 1912 wurde das ersten Banner angeschafft, dieses ersetzte man 1975 durch eine neue Fahne.

 

1949 und 1997 fand in Dietikon das "Eidgenössische" statt. 1959 führte man - nur die Grösseren seien hier genannt - das Jubiläums-, 1975 ein Fahnenweihe- und 1990 das Rayonwettfahren mit stets grösserer Beteiligung durch. In der Gemeinde bzw. der heutigen Stadt sowie bei den Dorfvereinen geniesst der Pontonier-Sportverein Dietikon ein erfreuliches Ansehen und findet für seine Leistungen auch Anerkennung.