Ausflug der Seniorengruppe des PSV Dietikon
(Zunft zum Ruderstrick)
Ins Vinschgau – Südtirol / 26. – 28. Mai 2011
1. Tag Dietikon - Prad
Die 14 Teilnehmer besammelten sich pünktlich um 06.30 Uhr beim Bahnhof Dietikon,
wo unser Fahrer Werner Fischer bereits mit dem Kleinbus wartete. Nachdem alles Gepäck ver-staut war, ging’s los via Zürich-Westumfahrung in Richtung Bündnerland. Nach zirka 2 Stunden gab es in Savognin einen Halt, wo sich jeder mit Kaffee und Gipfeli für die Weiter-
fahrt nach Samedan stärken konnte.
Ueber dem Julier erreichten wir Samedan und fuhren direkt zur alpinen Rega-Basis, wo wir um 10.30 Uhr zu einer Führung angemeldet waren. Der zur Zeit anwesende Arzt zeigte uns zuerst einen Film über die verschiedenen Tätigkeiten /
Rettungsaktionen der Rega. Anschliessend zeigte er uns die für solche Einsätze notwendingen Hilfsmittel- und Versorgungskoffer.
Fast unglaublich, was da so alles zum Vorschein kam.
Zum Schluss durften wir dann den auf der Basis stationierten Heli näher betrachten.
Das anschliessende Mittagessen wurde individuell aus dem Rucksack oder im nahen Flughafen-Restaurant eingenommen.
Die Fahrt ging dann weiter über den Ofenpass unserem Ziel Prad entgegen. Prad ist nur etwa 25 km von der Schweizergrenze entfernt und ist direkt bei der Abzweigung zum Stilfserjoch.
Die Fahrt ging aber nicht zum Hotel, sondern zu dem Prader Fischweiher. Beim dortigen Restaurant konnten wir dann endlich unsere Beine wieder strecken
und das kühle „Forst“ geniessen. Von da an ging’s dann zu Fuss in etwa ¾ Std. zu unserem Ziel, dem Hotel Zentral. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, war es schon Zeit für den Apéro und anschlies-
send das feine Nachtessen. Zum Schluss des ersten Tages traf man sich noch für kurze Zeit an der Bar.
2. Tag Besichtigungen im Vinschgau
Um 08.30 Uhr nach dem Frühstück gings los mit dem Bus nach Laas, wo wir von 09.00 – 11.30 Uhr das Marmorwerk besuchten. Es wird hier der weisse Marmor hoch oben am Berg abgebaut und mittels verschiedenen Transportbahnen ins Tal gebracht, wo die grossen Blöcke gelagert und später verarbeitet/geschnitten werden.
Verwendungen von diesem Marmor gibt es bei Grabsteinen, Skulpturen sowie Boden- oder Wandplatten.
Die Führung begann mit einer Dia-Schau, wo man über die Geschichte dieses Marmors ein-
geweiht wurde. Dann ging es via Dorfkirche und Friedhof zu einem Bildhauer, bei dem dieser Stein verarbeitet wird.
Nach dem Mittagessen im Restaurant Sonne gings dann weiter zum Fohlenhof für eine
„Schnapsverkostung“. Der Eigentümer Rudolf Gartner hat uns informiert, dass auf diesem Hof die Haflinger-Pferdezucht ihren Anfang genommen hat. Heute jedoch wird hier Edel-
branntwein hergestellt. Er verwendet dabei das eigene Obst. Wir hatten die Gelegenheit, einige dieser feinen Schnäpse zu kosten, und zu jedem gab es interessante Geschichten zu hören. Dieser Eigentümer wurde übrigens als bester Schnapsbrenner von ganz Italien aus-
gezeichnet.
„Schmecken wirklich gut diese Schnäpse“.
Auf der Rückfahrt zum Hotel machten wir in Eyrs bei der Metzgerei Gamper halt und deckten uns mit Schinken, Speck und Würsten ein.
Um 18.30 Uhr gab es dann ein feines Nachtessen (ganze Forellen), und schon bald ging auch der 2. Tag zu Ende.
3. Tag Rückfahrt nach Dietikon
Am frühen Morgen, als wir aus dem Fenster schauten, mussten wir feststellen, dass über Nacht bis auf ca. 1600 m hinunter Schnee gefallen ist.
Um 09.00 Uhr gings dann weiter via Reschenpass nach Nauders und links weg runter ins Unterengadin nach Martina. Beim See auf dem Reschenpass machten wir kurz halt für ein paar Fotos
von der im Wasser stehenden Kirche.
Es war richtig kalt, und wir zogen es vor, weiterzufahren. Das Wetter besserte sich, und wir entschieden uns, über den Flüela zu fahren.
Oh Schreck, dieser war richtig mit Neuschnee bedeckt. Die Strasse aber war bereits wieder trocken und wie es aussah, musste dieser aber in der Nacht gepfadet worden sein. Unser Pech, das Restaurant auf dem Pass ist erst ab anfangs Juli geöffnet. So ging’s weiter via Davos auf den Wolfgang, wo wir dann den verdienten Zwischenhalt machen konnten.
Von da an ging’s dann rassig dem Ziel Dietikon entgegen, wo einige unserer Frauen uns am Bahnhof abholten.
Und wieder ist eine wunderschöne Reise zu Ende gegangen.
Fritz Fischer (vorn)
Im Namen aller Teilnehmer bedanken wir uns bei Fritz Fischer für die gute Organisation und unserem Chauffeur Werner Fischer der uns sicher ins Südtirol und wieder zurück Chauffierte.
Bericht von Fritz Fischer
Zunft